Was ist Osteoporose eigentlich?
Osteoporose (Wortbedeutung: poröser Knochen)
Osteoporose richtig zu charakterisieren ist nicht ganz einfach. Eine Definition, obwohl es auch andere gibt, ist folgende: Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch eine unzureichende Knochenfestigkeit charakterisiert ist, welche zu einem erhöhten Frakturrisiko beiträgt. Die Knochenfestigkeit spiegelt vorwiegend das Zusammenwirken von Knochendichte und Knochenqualität wieder. Diese Knochen können schon bei alltäglichen Belastungen brechen.
Da die Krankheit im Anfangsstadium keine Beschwerden verursacht, wird sie oft viel zu spät erkannt. Dies hat fatale Folgen für die Betroffenen, denn unbehandelt führt Osteoporose zu häufigen Knochenbrüchen, ständigen Schmerzen und langfristig zu einer Verformung des Skeletts, insbesondere der Wirbelsäule.
Wie entsteht Osteoporose?
Unsere Knochen bestehen aus lebendem Gewebe. Durch einen ständigen Umbauprozess in den Knochen wird alte Knochensubstanz abgebaut und neue wieder aufgebaut. Dieser Vorgang ist völlig normal und dient der stetigen Erneuerung der Zellen. Das Gleichgewicht zwischen Knochenabbau und Knochenaufbau ist bei der Krankheit Osteoporose gestört, und es wird mehr Knochen abgebaut als aufgebaut.
Die Knochen verlieren an Festigkeit uns sie werden porös und brüchig. Dies führt dann schließlich zur Osteoporose.
Die Ursachen der Krankheit sind vielfältig. Risikofaktoren sind hormonelle Veränderungen (z.B. Wechseljahre bei Frauen), erbliche Veranlagung, Medikamenteneinnahme (z.B. Einnahme von Kortison) und Fehlernährung (z.B. kalziumarme Ernährung).
Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Als Folge der hormonellen Umstellung nach der Menopause der Frau, beschleunigt sich ihr Knochenschwund.
Weitere Informationen unter www.osteoporose-zentrum-oberfranken.de